Was ist E-Learning und wie kann es unsere Organisation unterstützen? Dieser Frage gehen wir in unseren Workshops gemeinsam mit den Teilnehmenden nach. Im Workshop bleibt viel Zeit, die Grundidee und die Möglichkeiten von E-Learning an eigenen Inhalten auszuprobieren.
Mit dem Berner Zentrum für medizinische Bildung haben wir beispielsweise an einem Workshop das komplexe Thema 'Diabetes' aufgearbeitet – ein schönes Beispiel, dass mit E-Learning wirklich jeder Inhalt klar und nachvollziehbar erklärt werden kann.

Weshalb Content King ist

Sie möchten E-Learning einsetzen und am liebsten gerade selbst damit beginnen?
Das schönste Mobiliar und die beste Powerpoint-Präsentation bringt im Seminar und Unterricht keinen Erfolg, wenn die Veranstaltung inhaltslos ist. Genau so verhält es sich auch im digitalen Raum. Überlegen Sie sich, was genau erklärt und der Zielgruppe vermittelt werden soll.
Dokumentieren Sie die Inhalte (in einem Paper, als Präsentation, handschriftlich, als Tabelle etc.). Wichtig: seien Sie sich im Klaren, was Sie mit den Inhalten verständlich machen wollen. Schauen Sie, dass Ihre Informations-Quellen von hoher Qualität sind.
Sie werden sehen, schnell ist man dazu verleitet und denkt: ‚ein Video hier und ein Game dort wäre super! …’ Bevor also die Frage nach der idealen Technik aufkommt, sollte man sich intensiv mit dem Inhalt beschäftigt haben.
Sobald der Inhalt steht, geht es darum, diesen mit einem roten Faden in eine logische Reihenfolge zu bringen.

Weshalb Abwechslung wichtig ist

Um beim Beispiel 'Diabetes' zu bleiben, konnten wir im Workshop davon profitieren, dass dazu schon ein ausgearbeitetes Paper mit gut gegliederten Kapiteln vorhanden war. Die Inhalte liessen sich so rasch auf die Plattform übertragen.
Ein verständlicher und motivierender Kurs gelingt durch die Unterteilung in überblickbare 'Lernhappen'. Eine erklärende Videosequenz sollte also nicht länger als 30-90 Sekunden dauern und auch eine Hand voll Fragen aufs Mal sind ausreichend. Nach einem Video oder nach Fragen wird die Lernform jeweils variiert, denn Abwechslung ist ein wichtiges Element beim Vermitteln von Wissen. Dies erfordert nämlich Flexibilität im Denken und bedeutet, dass man sich immer wieder aufs Neue auf den Inhalt einstellen muss.
In dieser Phase der E-Learning Produktion unterstützt einem nun ein gut durchdachtes Tool bei der Arbeit. Die cometas Lern-Plattform hat sich beispielsweise viel Gedanken dazu gemacht, wie Lernprozesse erfolgreich gelingen können und berücksichtigt wichtige aus der aktuellen Lern-Forschung gewonnene Erkenntnisse.

Material selber erstellen

Vorbereitete Texte und Fragen sind von den Workshop-Teilnehmenden rasch ins E-Learning Tool übertragen. Das Visualisieren ist in der Vermittlung sehr wichtig. Meist ist schon Bildmaterial vorhanden und wenn nicht, lässt sich oft etwas im Internet, auf Youtube etc. finden.
Im Workshop zeigen wir, wie sich das Smartphone zur Erstellung von multimedialem Inhalt nutzen lässt. Mit der Smartphone-Kamera lassen sich Fotos schiessen. Mit selbst gedrehten Videos können einfachst Erklärfilme erstellt werden. Da die Inhalte später auch wieder auf Smartphone, Tablet oder Notebook konsumiert werden, reicht die Audio- und Bildqualität eines mit iPhone oder Android erstellten Videos in der Regel bei weitem aus.

Am richtigen Ort sparen

Ein Online-Kurs ist mit den richtigen Tools technisch in kurzer Zeit umgesetzt. Schade ist, wenn in ein Projekt viel Engagement und Geld investiert, beim wichtigsten Teil – dem Inhalt – aber gespart wird. Das Kreieren von Inhalten ist zeitaufwändig, benötigt Kopfarbeit und Kreativität. Prägnant verfasster Text und eine klare Bildsprache macht den Inhalt verständlich und wirkt motivierend.
Auch wenn Sie sich entscheiden, die E-Learning-Produktion in professionelle Hände zu geben, ist der Besuch eines E-Learning-Workshops auf jeden Fall ein wertvolles Erlebnis. Mit den gewonnen Erfahrungen und einem tieferen Verständnis für die Sache sind Sie in der Lage, bei einem künftigen Projekt mitzudenken und es in die von Ihnen gewünschte Bahn zu lenken.

Stimme zum Workshop: Petra Hirschi – medi Bern